Donnerstag, 19. August 2010
Man kann sich auch verrückt kochen...
Jetzt ist es passiert und ich habe einen Küchenkoller bekommen. Ich war so damit beschäftigt, meine Gefriertruhe voll zu kochen, dass ich gar keine Zeit mehr für andere Dinge hatte. Eigentlich sollte mir das Ganze doch Zeit sparen, oder?!?
Dazu kommt ein gewisser Gefriertruhengeiz, weil das ganze schöne Essen solche Mühe gemacht hat. Ich überlege bei jedem Muffin gewissenhaft, ob ich ihn auftauen sollte, weil es dann ja weniger Muffins für den Ernstfall sind. Aber wann ist der Ernstfall? Ich sag's ja, ich habe einen Koller.
Ich bin zum Sklaven meines Gefrierschranks geworden, der eigentlich mir dienen sollte. Wie bei allen Tätigkeiten im Haushalt kann man es auch übertreiben, und die Hausarbeit, die eine Hilfe und Erleichterung des Lebens sein soll, wird zum Mittelpunkt des Alltags.
Zur Bekämpfung meines Kollers habe ich mir überlegt, was sinnvollerweise in meinem Vorrat sein sollte. Das hier ist das Ergebnis:
5 Mahlzeiten bzw. Komponenten, die sich mit Nudeln oder Reis ergänzen lassen
Im Ernstfall möchte ich eine Woche ohne Kochen überbrücken können. Wenn nur noch zwei Mahlzeiten übrig sind, sollte ich über Neubefüllung nachdenken.
2 Brote
Brot ist schnell gebacken, manchmal klappt es aber doch nicht. Ich denke, mit zwei Broten kommen wir einige Tage aus, bis ich wieder eine kleine Backrunde dazwischen schieben kann.
1 Beutel süßes Gebäck
Für den Süßschnabel in unserem Haushalt, nämlich mich. Normalerweise reicht so ein Beutel eine Woche bis zum nächsten Backtag.
1 Beutel deftiges Gebäck
Herzhafte Kleinigkeiten für den Göttergatten, auch das reicht eine Woche, und wenn mal nichts da ist, kommen wir auch mit einem Sandwich aus.
Was habt Ihr in Eurem Vorrat?
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